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Ist Psychotherapie das Richtige?

Verzweifeltes Männchen

Viele Menschen sind unsicher, ob sie „wirklich“ eine Psychotherapie brauchen. Typische Gedanken sind:

"So schlimm ist es doch nicht.“

„Andere haben größere Probleme.“

„Ich will das alleine schaffen.“

oder: „Ich bin doch nicht verrückt.“

Solche Zweifel sind ganz normal. Psychotherapie ist kein Zeichen von Schwäche und auch nichts, was nur für extreme Krisen gedacht ist. Unterstützung kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn Sie:

  • sich über längere Zeit niedergeschlagen oder antriebslos fühlen,

  • häufig ängstlich oder stark angespannt sind,

  • viel grübeln und schwer abschalten können,

  • sich schnell erschöpft oder überfordert fühlen,

  • mit Selbstzweifeln kämpfen,

  • ein belastendes Erlebnis nicht gut verarbeiten können,

  • unter anhaltenden Schlafproblemen leiden,

  • chronische Schmerzen haben, für die sich keine eindeutige körperliche Ursache finden lässt.

 

Entscheidend ist weniger die „Schwere“ eines Problems, sondern ob es Ihren privaten oder beruflichen Alltag sowie Ihre Beziehungen beeinträchtigt. Wenn Sie merken, dass Sie alleine nicht weiterkommen, kann professionelle Unterstützung hilfreich sein.

 

Wenn Sie unsicher sind oder Ihre Situation hier nicht eindeutig wiederfinden, kann ein persönliches, unverbindliches Erstgespräch eine gute Möglichkeit sein, gemeinsam zu klären, ob Psychotherapie für Sie sinnvoll ist.

​Jede Therapie ist so individuell wie die PatientInnen selbst. In meiner Arbeit ist es mir wichtig, Ihnen mit Offenheit, Wertschätzung und Verständnis zu begegnen. Daher steht für mich im Mittelpunkt unserer gemeinsamen Arbeit eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung. Nur wenn Sie sich sicher, ernst genommen und verstanden fühlen, kann Psychotherapie wirksam sein. Dass „die Chemie stimmt“, ist dafür eine wichtige Grundlage. 

Ich arbeite mit den Methoden der Verhaltenstherapie und orientiere mich besonders an den Herausforderungen Ihrer aktuellen Lebenssituation. Gemeinsam schauen wir darauf, welche Denk- und Verhaltensmuster heute belastend sind und wie sie sich im Laufe Ihres Lebens entwickelt haben. Gleichzeitig ist es mir wichtig, nicht nur Schwierigkeiten in den Blick zu nehmen. Auch Ihre Stärken, Fähigkeiten und unterstützenden Beziehungen spielen eine zentrale Rolle. Sie helfen dabei, ein umfassendes und realistisches Bild Ihrer Persönlichkeit zu entwickeln. Auf dieser Basis entsteht gemeinsam ein individuelles Verständnis Ihrer Problematik. Dieses dient als Grundlage für den weiteren Veränderungsprozess und hilft dabei, passende therapeutische Schritte abzuleiten. 

Innerhalb der Verhaltenstherapie arbeite ich gern schematherapeutisch orientiert. Diese Arbeitsweise erweitert die klassische Verhaltenstherapie, indem sie frühe prägende Beziehungserfahrungen berücksichtigt. Auch emotionale und teilweise unbewusste Prozesse werden einbezogen, zum Beispiel durch erlebnisorientierte Übungen. Ziel ist es, alte Muster besser zu verstehen und neue, hilfreichere Wege im Erleben und Handeln zu entwickeln. 

Mein Therapiekonzept

Psychotherapeutin vor dem Laptop
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